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Neuanfang

Die Blätter sind am Fallen

Mild ist die Luft

Und es schwebt über allen

Ein ganz besonderer Duft

 

***

Wär die Zeit, was zu wagen

einfach mal zu leben.

Doch es mich die Geister plagen,

die mich seit jeher schon umgeben.

 

***

Will weg, will raus aus meiner Haut

Weiß nicht wozu, weiß nicht wohin

Doch Geister sind mir wohl vertraut

Hab zu viel Angst, mir selber zu entrinnen.

***

Ich könnt mich wehren,

ich hätt’ die Wahl,

bis sich die Geister mehren,

bis sie sind in der Überzahl!

***

 

Alles ist von kurzer Zeit

Auch Klima und das Wetter

Alles scheint so ewig weit

die milde Luft und auch die Blätter

***

 

Bald wird auch er wieder erscheinen,

der unsichtbare schwarze Hund.

Noch könnt’ ich um die Freiheit weinen,

noch könnt’ ich öffnen meinen Mund.

***

 

Doch schon fühl’ ich mich kalt und leer

Nichts ist mehr im Lot

Es geht einfach gar nichts mehr

Bin schon wieder tot

***

 

Immer schwerer wird das Herz

Mit diesem dumpfen, toten Schmerz

Kann schon das andere Ufer sehen,

wo wieder milde Lüfte wehen.

***

Bin langsam wieder aufgewacht

Und hab es wieder nicht geschafft,

dem Vertrauten zu entrinnen.

Muss wieder ganz von vorn beginnen...

23.5.12 12:54


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Frage

Wer gibt uns den Segen,

dass der Herr uns verwalte

bei Sonne und bei Regen

als Spinner und als Durchgeknallte?

23.5.12 12:46


Träume

Nie mehr nur in Deutungen verlieren!
Analytische Qual der Wahl
ist mir zu rational!
Will sie einfach mal riskieren!
10.5.12 13:53


Zweimal im Jahr

Sie kommt immer wieder,

legt sich auf mich nieder,

befällt mein kleines Herz

mit ihrem lieblich Schmerz.

***

Unmöglich, sich ihr zu entziehen,

sie ist immer wieder da,

chancenlos zu fliehen,

ungefähr zweimal im Jahr.

***

 

Sie kommt immer auf die gleiche Weise:

Heimlich, still und leise

schleicht sie sich von hinten an:

„Heut’ bist du mal wieder dran!“

***

Ansonsten bleib’ ich von ihr verschont,

 nur jedes Jahr vor und nach Heumond

nachts kommt sie herausgekrochen,

hab ihre Ankunft schon gerochen.

***

Nicht zu merken für Aug’ und Ohr

kriecht sie auf allen Vieren

zusammen mit milder Luft empor;

muss sie einfach inhalieren.

***

So schnell sie auch herbeigeeilt

 und einen Moment verweilt

in den Nächten diesen lauen

ist sie wieder abgehauen.

***

Ihre Kraft ist so enorm,

 nichts wird geklärt,

Klarheit verwehrt,

immer nur die Frageform!

***

Habe erst mal wieder Pause,

mach’ mich auf den Weg nach Hause

ganz langsam mit Gemach

denke leise: „Weiß wieder nicht wonach!“

 

7.5.12 01:14





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